Anschluss und Betrieb eines Solaroptimierers: Optimierer für PV Anlage

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2025. Juli 21.
Tipps und bewährte Lösungen zum Solaroptimierer anschließen – inklusive Huawei und Tigo Optimierer Installation für Installateure.

Tipps, Fehler und bewährte Lösungen für den Anschluss von Solarpanel-Optimierern von Huawei, Deye und Tigo. Praktische Anleitung für Installateure.

Die Effizienz von Solaranlagen und
die Erweiterung von Solaranlagen haben in den letzten Jahren bei der Entwicklung der Energieeffizienz eine wichtige Rolle gespielt. Um die Leistung zu maximieren, setzen immer mehr Betreiber gezielt Solar Optimierer ein. Diese Komponenten sorgen dafür, dass die Leistung der einzelnen Module auch bei Verschattung, unterschiedlichen Neigungswinkeln oder abweichenden Modulausrichtungen optimal genutzt wird. Besonders beim PV Optimierer anschließen zeigt sich, wie wichtig eine fachgerechte Planung und Umsetzung ist, damit das volle Potenzial der Anlage ausgeschöpft werden kann. Doch wann lohnt sich der Einsatz eines Optimierers wirklich, und worauf sollte man achten, damit sich die Investition langfristig auszahlt?

 

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, in welchen Situationen die nachträgliche Installation eines Optimierers empfehlenswert ist, wie die einzelnen Typen funktionieren und welche Fehler bei der Installation am häufigsten auftreten. Dabei gehen wir auch auf spezielle Praxisfälle wie die Solaredge Optimierer Montage ein, bei der Systemkompatibilität und korrekte String-Auslegung eine besonders wichtige Rolle spielen. Sie erhalten eine detaillierte Anleitung zur Vermeidung typischer Anschlussfehler sowie klare Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche und sichere Installation.

 

Darüber hinaus gehen wir auf Kompatibilitätsfragen und die Preisgestaltung ein und geben Ihnen praktische Tipps für die Installation, Übergabe und den langfristigen Betrieb des Systems. Unser Ziel ist es, allen Interessierten eine transparente und fachlich fundierte Unterstützung zu bieten – ganz gleich, ob Sie gerade mit dem Aufbau einer Anlage beginnen oder die Effizienz einer bestehenden Anlage steigern möchten.

Connecting the solar panel optimizer

Wann ist ein Solaroptimierer zur Leistungssteigerung erforderlich?

 

Solaroptimierer erreichen ihre optimale Effizienz vor allem dann, wenn das System unter Umgebungs- oder Installationsbedingungen betrieben wird, unter denen die Leistung der einzelnen Module voneinander abweichen kann. Solche problematischen Situationen sind beispielsweise teilweise Verschattung, unterschiedliche Neigungen und Ausrichtungen der Module oder die gemischte Verwendung unterschiedlicher Module, aber auch die Lebensdauer der Solarmodule kann eine Rolle spielen. Gerade beim Solar Optimierer anschließen ist es daher entscheidend, diese Faktoren bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen, um spätere Leistungsverluste zu vermeiden.

 

Nach Angaben des NREL (National Renewable Energy Laboratory) kann eine teilweise Verschattung in einem durchschnittlichen Privathaushalt zu einem Energieverlust von bis zu 10–20 % pro Jahr führen. Durch den Einsatz moderner Optimizers kann dieser Verlust um bis zu 30–40 % reduziert werden, da sie eine modulare MPPT-Regelung (Maximum Power Point Tracking) gewährleisten. In Kombination mit einem zuverlässigen Monitoring lassen sich Leistungsabweichungen einzelner Module frühzeitig erkennen und gezielt analysieren. Wenn also beispielsweise durch einen Baum oder einen Schornstein zu bestimmten Zeiten weniger Licht auf eines der Module fällt, sinkt die Gesamtleistung der Anlage dank der Optimierung nicht proportional mit.

 

Wenn Sie darüber hinaus Module auf einer Dachfläche mit mehreren Ausrichtungen installieren – beispielsweise mit Ost- und Westausrichtung –, benötigt jeder Abschnitt des Systems einen separaten MPPT. Der Optimierer ermöglicht es, dass jedes Modul unabhängig vom Zustand der benachbarten Module im jeweils idealen momentanen Leistungspunkt arbeitet. Dies ist besonders wichtig bei komplexeren Anlagenkonzepten, etwa bei der Kombination von Photovoltaiksystemen mit Batteries, da hier eine gleichmäßige und effizient gesteuerte Energieerzeugung die Grundlage für eine optimale Speicherung und Nutzung darstellt.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Optimierer vor allem dann empfohlen werden, wenn:

1. Teilweise Verschattung vorliegt (Bäume, Schornsteine, Antennen)

 

2. die Module in mehreren Ausrichtungen angeordnet sind,

 

3. Sie verwenden gemischte Typen oder Module unterschiedlichen Alters,

 

4. die langfristige Rentabilität für Sie wichtig ist, da die durch die Optimierer gewonnene Energie dazu beitragen kann, die Investition schneller zu amortisieren.

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Wurde die Solaranlage selbst installiert? – Die häufigsten Fehler

 

Viele Hausbesitzer glauben, dass der Anschluss von Solarmodulen von jedermann leicht durchgeführt werden kann, aber dies kann ernsthafte Risiken mit sich bringen – nicht nur zu Leistungseinbußen, sondern auch zu lebensgefährlichen Situationen. Sehen wir uns die häufigsten Fehler an:

 

1. Falsche Befestigung

Bei unsachgemäßer Befestigung kann die Halterung instabil werden, insbesondere bei windigem Wetter.

2. Unsachgemäßer elektrischer Anschluss und Verwendung von Kabeln

Häufig werden zu dünne oder nicht für den Außenbereich geeignete Kabel verwendet, die sich erwärmen, oxidieren und sogar durch Überlastung überhitzen können. Darüber hinaus ist Gleichstrom gefährlich – aufgrund unsachgemäß hergestellter Ausgangsanschlüsse kann es sogar zu Bränden kommen.

3. Nichtbeachtung von Genehmigungen, Sicherheits- und Vorschriften

Der Betrieb von Wechselrichtern und der Anschluss an das Stromnetz ohne Genehmigung stellen einen Verstoß gegen die Vorschriften dar, der mit Geldstrafen oder sogar der Demontage der Anlage geahndet werden kann. Nach den ungarischen Vorschriften ist für Anlagen mit einer Leistung von mehr als 50 kVA eine Baugenehmigung erforderlich.

4. Verwendung billiger, unzuverlässiger Komponenten

Um die Kosten fürPanel-, Wechselrichter-,Inverter- -Zubehör oder Halterungen zu senken, entscheiden sich viele für billigere Produkte mit unzureichender Garantie. Dies kann kurz- und mittelfristig zu Ausfällen und höheren Wartungskosten führen.

5. Mangelnde Wartung

Durch die unterlassene regelmäßige Wartung des Systems (z. B. Reinigung, Überprüfung der Anschlüsse) nach der Installation können erhebliche Effizienzverluste und Sicherheitsrisiken entstehen.

Kurz gesagt: Der Anschluss einer „hausgemachten” Solaranlage kann zu zahlreichen vermeidbaren Fehlern führen – von Genehmigungsproblemen bis hin zu einer unsachgemäßen elektrischen Installation. Die Hinzuziehung eines Fachmanns ist in der Regel eine lohnende Entscheidung, um einen sicheren, effizienten und ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.

 

Schrittweise Installation eines Solaroptimierers

 

Die nachträgliche Installation eines Solaroptimierers ist eine hervorragende Möglichkeit, die Effizienz bestehender Anlagen zu steigern – insbesondere, wenn die Anlage bereits in Betrieb ist, aber eine Optimierung der Ergebnisse erforderlich ist.

 

1. Vorbereitungen und Kompatibilitätsprüfung

Überprüfen Sie zunächst, ob der Wechselrichter und die Module mit dem Optimierer kompatibel sind. Die meisten Hersteller – beispielsweise Huawei, Deye und Tigo – listen auf ihrer Website die unterstützten Geräte auf. In der technischen Dokumentation ist auch angegeben, in welchem Spannungsbereich und mit welchen Steuerungsprotokollen der Optimierer funktioniert.

2. Stromabschaltung und Sicherheitsvorkehrungen

Es ist wichtig, dass Sie das System vor dem Anschluss vollständig vom Stromnetz trennen: Die DC-Seite (Module) und die AC-Seite (Netzanschluss) müssen voneinander getrennt werden. Es ist ratsam, persönliche Schutzausrüstung (Handschuhe, Schutzbrille) zu tragen und die Brandschutzvorschriften zu beachten.

3. Platzierung der Optimierer

Der Optimierer muss direkt zwischen dem Panel und dem Wechselrichter oder Verteilerkasten angeschlossen werden. Achten Sie auf eine geeignete Umgebungstemperatur (keine direkte Sonneneinstrahlung oder Regen) und dass die Kabel gemäß den Empfehlungen des Herstellers dimensioniert sind.

4. Anschluss der DC- und Kommunikationskabel

Die DC-Kabel (Plus und Minus) werden vom Modul zum Optimierer, miteinander und am Ende zum Wechselrichter verbunden. Wenn der Optimierer die Anwendungsbindung unterstützt, muss die Datenverbindung über eine USB- oder RS485-Seriell-Schnittstelle hinzugefügt werden, damit das System die Leistung überwachen kann. Wenn der Optimierer mit einer Überwachungsanwendung verbunden werden kann, kann er in einigen Fällen über das Leistungstransferkabel kommunizieren, in anderen Fällen ist jedoch ein separat gespeistes Datenerfassungsgerät erforderlich.

5. Systemrücksetzung und Funktionsprüfung

Überprüfen Sie nach dem Einschalten zunächst die Spannung und den Strom auf der Gleichstromseite. Das System darf keinen Alarm auslösen – auf dem Display des Wechselrichters werden die Daten der MPPT-Kanäle angezeigt. Es ist ratsam, mit einer Überwachungsanwendung zu überprüfen, obdie Optimierer funktionieren und eine tatsächliche Leistungssteigerung zu verzeichnen ist.

 

Schritte zum Anschluss des Huawei-Optimierers an die Solaranlage

 

Bei den Optimierern der Huawei SUN2000-Serie – beispielsweise den Modellen mit 450 W oder 600 W – ist die Befolgung der Installationsschritte für einen sicheren und effizienten Betrieb von entscheidender Bedeutung. Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung:

 

1. Kompatibilität und Vorbereitung

Überprüfen Sie die Kompatibilität: Die Huawei-Optimierer funktionieren nur mit unterstützten Wechselrichtern, außerdem muss jeder String aus der gleichen Anzahl von Modulen und Optimierern bestehen.

Planen Sie die Verkabelung – die Kommunikationsentfernung zum Wechselrichter darf 350 m nicht überschreiten.

2. Physische Installation

Befestigung:

Verwenden Sie für extrudierte Aluminiumprofile T-Unterlegscheiben, Gewindeschrauben und Schrauben.

für Module Rahmenkonfigurationsschrauben (Bolt Assembly) oder Halterungen – alle von Huawei oder einem externen Lieferanten.

Wärmeableitung:

Sorgen Sie für ausreichend Luftraum zwischen Gehäuse und Modul, damit der Optimierer bei maximal 70 °C stabil arbeiten kann.

3. Anschluss der DC-Verkabelung

Der IN-Eingang des Optimierers wird an den Anschluss der Module angeschlossen, der OUT-Ausgang an den String, der zum Wechselrichter führt. Achten Sie darauf, dass Sie die Anschlüsse nicht vertauschen, da dies zu Schäden am Gerät führen kann.

Verwenden Sie zur Messung ein Multimeter: Der Ausgangswiderstand des Optimierers beträgt ~1 kΩ und pro String durchschnittlich 1 kΩ × Anzahl der Optimierer.

4. Systemstart und Konfiguration

Schalten Sie den Wechselrichter wieder ein und führen Siedann in der FusionSolar-App oder im WebUI die Funktion „Optimizer Search“ aus, damit das System die Optimierer erkennt.

Erstellen Sie ein Dokument mit der physischen Anordnung (Layout) – kleben Sie die SN-Etiketten auf das beiliegende Schema, fotografieren Sie es und laden Sie es über die App oder die WebUI hoch.

5. Überprüfung und Test im Live-Betrieb

Überprüfen Sie den Status der Optimierer:

Grün: funktioniert

Grau: offline

Rot: Fehler

Gelb: Verbindung unterbrochen.

Häufige Fehler: Überspannung am Eingang (> 80 V), Überhitzung, falsche Verkabelung – diese können Sie im Menüpunkt„Wartung” überwachen und bei Bedarf den Optimierer austauschen.

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Schritte zum Anschluss des Deye-Solarstromoptimierers

 

Der Optimierer vom TypSUN-XL02-A ist eine ausgezeichnete Wahl zur Steigerung der Effizienz bestehender Solaranlagen – bei teilweiser Verschattung kann eine Steigerung der Energieproduktion um bis zu 5–25 % erreicht werden. Im Folgenden werde ich den Installationsvorgang detailliert beschreiben:

 

1. Sicherheitsvorkehrungen

  • Schalten Sie das System stromlos: Zuerst die AC-Seite, dann die DC-Seite. Der Anschluss darf nur von qualifiziertem Fachpersonal unter Verwendung von normgerechten Außenkabeln und geeigneter Schutzausrüstung durchgeführt werden.

2. Physische Befestigung

  • Platzieren Sie den Optimierer direkt an der Unterseite des Panels auf dem MC4-Anschluss – sorgen Sie für ausreichende Belüftung, damit er bis zu 85 °C stabil läuft. Verwenden Sie geeignete Halterungen oder Verbindungskeile für den Panelrahmen – das Deye-Handbuch enthält genaue Befestigungsanweisungen.

3. DC-Anschluss

  • Der positive und negative Ausgang des Panels wird an den IN-Eingang des Optimierers angeschlossen, der OUT-Ausgang führt zum String-Wechselrichter. Die richtige Polarität ist unbedingt erforderlich – eine vertauschte Verdrahtung kann zu Geräteschäden führen.

4. Kommunikation und Überwachung

  • Die Verbindung zur Deye-Cloud ist mit den Optimierern der B-Serie mit einem separat erhältlichen Datenlogger mit Netzteil möglich.

5. Test und Aktivierung

  • Schalten Sie den Wechselrichter (AC-Seite) und dann den DC-Teil wieder ein – warten Sie 5–10 Minuten, bis die Restladung entladen ist und keine Alarmsignale mehr zu hören sind, die anzeigen, dass das System sicher in Betrieb genommen wurde.

Was ist bei der praktischen Anwendung zu beachten?

  • Der Optimierer verfügt über eine DC-Leistung von 700 W und einen Wirkungsgrad von 99,5 %. Dank seiner Schutzart IP68 und einem Betriebstemperaturbereich von -40 bis +85 °C ist er äußerst robust. Die Echtzeitüberwachung des Geräts hilft bei der frühzeitigen Erkennung von Fehlern, z. B. wenn der Optimierer offline oder nicht verbunden ist.

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Schritte zum Anschluss des Tigo-Solarpanel-Optimierers

 

Die TS4-Optimiererfamilie – beispielsweise die Modelle TS4-A-O oder TS4-R-O – bietet MPPT pro Modul und eine Rapid-Shutdown-Funktion. Die folgende ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft Ihnen bei der fachgerechten Nachrüstung:

 

1. Vorbereitungen und Kompatibilitätsprüfung

  • Stellen Sie sicher, dass das ausgewählte Tigo-Modell für die Module und den Wechselrichter geeignet ist. Der TS4-A-O eignet sich beispielsweise zur Optimierung, während der TS4-S nur Überwachungs- und Rapid Shutdown-Funktionen bietet. Wenn Sie nicht nur eine Optimierung, sondern auch eine Überwachung und Sicherheitsabschaltung (Rapid Shutdown) benötigen, müssen Sie TAP (Access Point) und CCA (Cloud Connect Advanced) installieren.

2. Physische Befestigung am Modul

  • Die TS4-Module sollten auf der Rückseite des Panels in der oberen Ecke des Rahmens so angebracht werden, dass die Kabelanschlüsse nach unten zeigen. Dadurch wird eine ausreichende Wasserableitung und Wärmeabgabe gewährleistet. Bohren Sie keine zusätzlichen Löcher und lassen Sie zur Kühlung mindestens einige Millimeter Freiraum zwischen dem Panel und dem TS4.

3. DC-Verkabelung und Anschlussreihenfolge

  • Verbinden Siezuerst dievom Panel kommenden DC-Eingangsstecker mit der Eingangsseite des TS4 und dann den TS4-Ausgang mit dem nächsten TS4 oder dem String. Die richtige Reihenfolge ist wichtig: Eingang → Ausgang → nächster TS4. So kannst du Schäden am Gerät vermeiden.

4. Einrichtung des TAP- und CCA-Kommunikationssystems

  • Der TAP kommuniziert über eine drahtlose Verbindung mit den TS4, die Reichweite beträgt ca. 10 m. Der TAP muss dann über ein Kabel mit dem CCAverbunden werden , der sich in der Nähe des Wechselrichters befinden und über eine Internetverbindung zur Systemüberwachung verfügen muss. Ein CCA kann maximal 7 TAPs und 900 TS4-Module verwalten.

5. Systemstart und Inbetriebnahme

  • Erstellen Sie nach der Installation einen Systemplan auf Papier, auf den Sie die Barcodes der TS4-Module kleben, und ordnen Sie diese dann in der Tigo EI-App oder auf der Weboberfläche dem CCA zu. Überprüfen Sie den Kommunikationsstatus anhand der TAP-Signalleuchten (grün – OK, blinkend – Suche, rot – Fehler).

6. Überwachung und Aktivierung der Schnellabschaltung

  • Überprüfen Sie nach der Inbetriebnahme des Systems aus der Ferne – über die Tigo EI oder die Weboberfläche –, ob alle Moduldaten angezeigt werden und die Optimierer aufON stehen.Im Falle eines Rapid Shutdown schalten sich die TS4-Systeme auf Signal des CCA oder des Wechselrichters innerhalb von 30 Sekunden ab und alle DC-Ausgangsspannungen fallen auf < 30 V ab.

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Kompatibilität und Preise: Preise für Solarwechselrichter und Optimierer

 

Vor der nachträglichen Installation des Optimierers müssen unbedingt die Systemkompatibilität und die Kosten geprüft werden:

 

Kompatibilität

Die Optimierer werden vom Hersteller zusammen mit dem Wechselrichter und dem Spannungsbereich der Module getestet; nur so ist die Funktion gewährleistet.Beispielsweise können Huawei-Optimierer nur mit Huawei-Wechselrichtern verwendet werden; Tigo und Deye sind hingegen in der Regel mit zahlreichen String-Wechselrichtern und Hybridsystemen kompatibel.Einige Hersteller – wie SolarEdge bei seinen Universalmodellen (P370i) – arbeiten mit mehreren Wechselrichtertypen zusammen, was ideal ist, wenn Sie einen Wechselrichterwechsel planen.

Preis

Die Deye SUN‑XL02‑A Optimierer können im SOLARKIT-Webshop (B2B-Oberfläche) bestellt werden, die Preise sind erst nach der Registrierung verfügbar.Externen Quellen zufolge kostet beispielsweise ein SolarEdge P370i Universaloptimierer ~84 € , während andere Modelle (P300–P700) zwischen 49 und 68 € liegen.Der Preis für das Modell TS4-A-O beträgt ca. 39–40 £ (~45 €), die erforderliche TAP+CCA-Einheit kostet ~252 £ (~285 €).

Amortisation

Mit dem Optimierer kann die Produktion unter verschatteten Bedingungen um 5–30 % gesteigert werden, sodass sich die Investition schneller amortisiert.

Wichtig ist die maximale Nennleistung des Wechselrichters zu berücksichtigen: Wenn die Kapazität des Wechselrichters vor der Erweiterung ausgeschöpft ist, kann ein neuer Wechselrichter erforderlich sein – dies wirkt sich auch auf die Optimierer aus.

SOLARKIT empfiehlt, die Preisentwicklung und Langlebigkeit des Wechselrichters zu berücksichtigen; oft ist die gemeinsame Planung von Wechselrichter und Optimierer die optimale Entscheidung.

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SOLARKIT-Tipps für eine effiziente Installation und maximale Solarleistung

 

Die Experten von SOLARKIT betonen häufig den richtigen Neigungswinkel (ca. 35°) sowie einen Freiraum von mindestens 5 cm an der Rückseite der Module , um die Kühlung der Module zu unterstützen – dies ist besonders bei großer Hitze im Sommer wichtig, um Stauwärme zu vermeiden. Eine saubere, schmutzfreie Moduloberfläche ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung – durch das Abwaschen von Staub und Laub kann eine Leistungssteigerung von bis zu 5–10 % erzielt werden.

Bei der Vor-Ort-Begehung zur Vorbereitung der Installation sollten zukünftige Verschattungselemente (z. B. Bepflanzung, Schornsteine, Antennen) berücksichtigt werden, da eine teilweise Verschattung die Leistung des Systems um bis zu 20 % verringern kann – das Optimierungssystem hilft, dies auszugleichen.

Die Module sollten aus Modulen desselben Typs und derselben Leistung bestehen, da Unterschiede zwischen nicht aufeinander abgestimmten Modulen die Effizienz um bis zu 10 % verringern können.

 

Was ist bei der Übergabe der Solaranlage und des Optimierungssystems zu beachten?

 

Bei der Übergabe sind eine detaillierte Dokumentation und die Vorstellung der Systemfunktionenam wichtigsten . SOLARKIT empfiehlt, dass alle zu den Modulen gehörenden Optimierungsreihen (TS4-Modul, TAP/CCA, Huawei-Optimierer) in den Installationsplänen dargestellt und diese Bezeichnungen auch auf der Überwachungsoberfläche registriert werden.

Vergewissern Sie sich, dass die Überwachungsanwendung die individuelle Leistung der Module anzeigt und dass bei Fehlern oder Offline-Zuständen eine Meldung erfolgt. Bei Systemen mit Rapids Shutdown-Funktion – wie Tigo – ist es wichtig, dass das System nach dem Einschalten des CCA/Wi-Fi-Sticks innerhalb von 30 Sekunden abschaltet, wenn der Befehl zum Herunterfahren erfolgt.

Fordern Sie Garantie- und Betriebsunterlagen an – z. B. Herstellergarantie für Optimierer und Wechselrichter, in der Regel 10–25 Jahre – und überprüfen Sie, ob diese Wartungsempfehlungen, Kontaktinformationen und Betriebsgrenzwerte (z. B. Spannung, Temperatur, Stromwerte) enthalten.