Wie viel kostet das Aufladen eines Elektroautos? Fakten und Zahlen.

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2025. Februar 03.
Finden Sie heraus, wie viel es kostet, 100 km mit einem Elektroauto zu fahren! Berechnungen, Ladekosten und nützliche Tipps für Installateure und Betreiber, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen.

Wie viel kostet das Aufladen eines Elektroautos?

Die zunehmende Verbreitung von Elektroautos wirft für Autofahrer und Branchenakteure neue Fragen auf. Eine der häufigsten Fragen ist, wie viel das Aufladen eines Elektroautos kostet und wie sich dies auf die Gesamtwirtschaftlichkeit des Besitzes und der Nutzung eines Elektroautos auswirkt. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit dem Verbrauch und den Ladekosten von Elektrofahrzeugen befassen und dabei besonders auf die Perspektiven von Installationsunternehmen, Flottenbetreibern und Lademöglichkeiten zu Hause oder am Arbeitsplatz eingehen.

Wir untersuchen, wie viel Energie Elektroautos auf 100 Kilometern verbrauchen, welche Faktoren die Ladekosten beeinflussen und wann die Installation einer privaten Ladestationsinnvoll ist. Am Ende des Artikels diskutieren wir auch die Amortisationszeiten und geben einen umfassenden Überblick über die langfristigen Vorteile und potenziellen Einschränkungen.

Die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos

Die Betriebskosten von Elektroautos unterscheiden sich erheblich von denen herkömmlicher Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Niedrigere Energiepreise und geringerer Wartungsaufwand machen Elektroautos sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen attraktiv. Die Wirtschaftlichkeit wird jedoch von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter die Kosten der Energiequelle, die Effizienz des Fahrzeugs und die mit der Ladeinfrastruktur verbundenen Ausgaben.

Warum ist es für Installationsunternehmen und Flottenbetreiber wichtig, die Verbrauchskosten von Elektroautos zu verstehen?

Für Installationsunternehmen und Flottenbetreiber ist es von entscheidender Bedeutung, die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos zu verstehen. Immer mehr Unternehmen stellen ihre Flotten auf Elektrofahrzeuge um, um Betriebskosten zu senken und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die niedrigeren Kraftstoffkosten von Elektrofahrzeugen können zusammen mit geringeren Wartungskosten langfristig zu erheblichen Einsparungen führen.

Für solche Unternehmen ist es unerlässlich, die Ladekosten und den Energieverbrauch zu kennen, um die Infrastruktur zu optimieren und die Kosten für das Laden eines Elektroautos genau zu kalkulieren. Ein gut konzipiertes Ladesystem am Arbeitsplatz kann beispielsweise die Betriebskosten der Flotte erheblich senken und gleichzeitig die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigern.

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Wie viel Energie verbraucht ein Elektroauto pro 100 km?

Der Energieverbrauch von Elektroautos hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Größe und das Gewicht des Fahrzeugs, die Aerodynamik, die Wetterbedingungen und der Fahrstil. Im Durchschnitt verbrauchen Elektroautos zwischen 15 und 20 kWh pro 100 Kilometer. Der Einfachheit halber verwenden wir in den folgenden Beispielen einen Durchschnittsverbrauch von 15 kWh pro 100 Kilometer.

Messung und Berechnung des Verbrauchs von Elektroautos

Der Verbrauch von Elektroautos wird in Kilowattstunden (kWh) pro 100 Kilometer gemessen. Wenn ein Auto beispielsweise 15 kWh Energie auf 100 Kilometern verbraucht und der Strompreis 36,9 HUF/kWh (ermäßigter Tarif) beträgt, lassen sich die Kosten wie folgt berechnen:

  • Verbrauch: 15 kWh / 100 km
  • Preis: 36,9 HUF/kWh
  • Kosten pro 100 km: 15 kWh × 36,9 HUF/kWh = 553,5 HUF

Es ist zu beachten, dass der ermäßigte Stromtarif bis zu einem monatlichen Verbrauch von 210 kWh gilt. Darüber hinaus steigt der Preis auf 70 HUF/kWh, wodurch sich die Ladekosten erheblich erhöhen:

Kosten bei höherem Tarif (pro 100 km): 15 kWh × 70 HUF/kWh = 1.050 HUF

Verbrauchsbeispiele für verschiedene Modelle

Hier sind die tatsächlichen Verbrauchswerte für einige beliebte Elektroautomodelle:

  • Hyundai Ioniq Electric: 15,5 kWh / 100 km
  • Volkswagen e-Up: 16,0 kWh / 100 km
  • Tesla Model 3 Standard Range Plus: 14,0 kWh / 100 km
  • Renault Zoe R135 ZE 50: 17,2 kWh / 100 km
  • Nissan Leaf (40 kWh): 18,5 kWh / 100 km

Ladekosten: Wie viel kostet 1 kWh?

Die Kosten für das Aufladen eines Elektroautos hängen von mehreren Faktoren ab, darunter dem Strompreis, dem Ort des Ladevorgangs und den Tarifen der jeweiligen Ladestation. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Faktoren.

Öffentliche Ladetarife und ihre Unterschiede

In Ungarn liegen die Preise für das öffentliche Laden in der Regel zwischen 120 und 300 HUF/kWh. Die Preise variieren erheblich je nach Art der Ladetechnologie:

  • Wechselstromladung: Günstiger, aber langsamer.
  • Gleichstromladung: Teurer, aber schneller.

In den letzten Jahren sind die öffentlichen Ladetarife in Ungarn deutlich gestiegen. Dieser Trend ist auf Schwankungen der Energiepreise, die Kosten für den Ausbau der Ladenetzwerke und steigende Betriebskosten zurückzuführen. Besonders deutlich wird dieser Anstieg an Ladestationen mit schnellerer Gleichstromladung, wo sich der Komfort des Dienstes in höheren Kosten niederschlägt.

Aufladen von Elektroautos mit Tages- oder Nachtstrom

In Ungarn ist der bisherige Nachtstromtarif für Privatkunden in seiner ursprünglichen Form nicht mehr verfügbar. Kunden können jedoch den sogenannten A2-Tarifwählen , der den Tag in zwei Zeiträume unterteilt: niedrigere Preise von 23 bis 7 Uhr und höhere Preise während der Tagesstunden im Vergleich zum Standardtarif A1.

Der A2-Tarif kann kostengünstig sein, wenn mindestens 75 % des Energieverbrauchs des Haushalts in der günstigeren Nachtzeit anfällt. Im weiteren Verlauf des Artikels werden wir auch die Kosten für das Laden eines Elektroautos zu Hause und die Möglichkeiten zur Kostenoptimierung erläutern.

Aufladen über eine Solaranlage

Für Haushalte mit Solarstromanlagen kann das Laden eines Elektroautos langfristig die kostengünstigste Lösung sein. Intelligente Ladegeräte können den Ladevorgang automatisch an die Spitzenproduktionszeiten der Solarmodule anpassen und so die Nutzung der Sonnenenergie zum Laden maximieren.

Wird das System durch einen Energiespeicher ergänzt, kann die tagsüber erzeugte Energie gespeichert und nachts zum Laden des Autos genutzt werden.

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Argumente für die Installation einer privaten Ladestation

Die Installation einer privaten Ladestation bietet sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen zahlreiche Vorteile. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Argumente für den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur vor.

Vorteile der Installation am Arbeitsplatz: Mitarbeiterbindung und Kosteneinsparungen

Für Unternehmen ist die Installation einer privaten Ladestation für Elektroautos nicht nur eine kostengünstige Lösung, sondern auch ein bedeutender Wettbewerbsvorteil. Die Bereitstellung von Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz kann die Loyalität und Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen, insbesondere bei denen, die bereits ein Elektroauto besitzen oder den Kauf eines solchen planen.

Die Installation von Ladegeräten kann die Kraftstoffkosten für Firmenflotten senken und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens stärken. Darüber hinaus bietet eine private Ladeinfrastruktur eine flexiblere und kostengünstigere Alternative zur Nutzung öffentlicher Ladestationen, insbesondere auf lange Sicht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Arbeitszeiten in der Regel mit den Tageslichtstunden zusammenfallen, in denen die Solaranlage des Unternehmens die maximale Leistung erbringen kann. Wenn Ladegeräte am Arbeitsplatz direkt an die Solaranlage angeschlossen sind, können die Autos der Mitarbeiter sogar kostenlos mit erneuerbarer Energie aus dem Tageslicht aufgeladen werden. Dies senkt nicht nur die Kosten für das Unternehmen, sondern trägt auch erheblich zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele bei.

Wann ist die Installation einer privaten Ladestation nicht empfehlenswert?

Die Installation einer privaten Ladestation für Elektroautos bietet zwar viele Vorteile, aber es gibt bestimmte Situationen, in denen sie möglicherweise nicht die beste Lösung ist. Im Folgenden stellen wir Fälle vor, in denen alternative Optionen besser geeignet sein könnten.

Besondere Umstände, die die Entscheidung beeinflussen

Begrenzte Stromkapazität: Wenn am Standort keine ausreichende Stromkapazität vorhanden ist, kann die Installation einer Ladestation mit erheblichen Kosten für die Aufrüstung der Infrastruktur verbunden sein. In solchen Fällen kann die Nutzung öffentlicher Ladestationen eine wirtschaftlichere Lösung sein.

Geringer Ladebedarf: Wenn das Elektroauto nur selten genutzt wird, z. B. nur für gelegentliche Fahrten, kann es praktischer sein, auf bestehende öffentliche oder kommunale Ladestationen zurückzugreifen, anstatt eine private Ladestation zu installieren.

Fehlende Solaranlagen und Energiespeicher: Wenn der Standort nicht über eine Solaranlage verfügt und der Strom ausschließlich aus dem Netz bezogen wird, können die Ladekosten höher sein, insbesondere bei Tarifen mit Überverbrauch. In solchen Fällen kann es ratsam sein, vor der Installation einer Ladestation erneuerbare Energiequellen einzuführen.

Begrenzter Platz: Wenn kein geeigneter Platz für die Installation vorhanden ist oder der Zugang zu Ladegeräten nicht gewährleistet werden kann, ist eine private Infrastruktur möglicherweise nicht realisierbar.

Kurzfristige Pläne: Wenn das Unternehmen oder der Haushalt Elektroautos nur kurzfristig nutzen möchte, ist die Rentabilität der Investition ungewiss. In solchen Fällen ist es möglicherweise besser, sich für eine vorübergehende Anmietung oder gemeinschaftliche Ladedienste zu entscheiden.

Die Amortisationszeit für die Installation einer EV-Ladestation

Die Installation einer privaten Ladestation für Elektrofahrzeuge kann langfristig sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen zu erheblichen Einsparungen führen. Die Rentabilität hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, darunter die tägliche Nutzungshäufigkeit, der Ladebedarf und die Installationskosten.

Kurz- und langfristige Kostenvorteile

Kurzfristig kann eine private Ladestation dazu beitragen, die höheren Tarife öffentlicher Ladestationen zu vermeiden, insbesondere wenn das System mit erneuerbaren Energiequellen wie Sonnenkollektoren integriert ist. Dadurch werden die täglichen Ladekosten minimiert und die Gesamtkosten für das Laden eines Elektroautos gesenkt.

Langfristig kann die Investition erhebliche finanzielle Vorteile bieten, da die Unterhaltung einer privaten Ladeinfrastruktur deutlich günstiger ist als die Nutzung öffentlicher Ladestationen. Darüber hinaus sind die Betriebskosten von Elektroautos – wie Wartung und Energie – von Natur aus niedriger als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, was das Einsparpotenzial weiter erhöht.

Typische Amortisationszeiten

Aspekt

Heimladegeräte

Heimladestation mit Solarzellen

Aufladen am Arbeitsplatz mit Solarmodulen

Tägliche Nutzung pro Auto

50 km

50 km

50 km

Nutzungshäufigkeit

7 Tage pro Woche

7 Tage pro Woche

7 Tage pro Woche

Jährliche Kilometerleistung

18 250 km

18 250 km

91 250 km (18.250 km/Auto; insgesamt 5 Autos

Energieverbrauch pro 100 km

15 kWh

15 kWh

15 kWh

Jährlicher Energiebedarf

2 737,5 kWh

2 737,5 kWh

13 687,5 kWh

Kosten für öffentliches Laden

410 625 Ft (2737,5 kWh * 150 HUF)

410 625 Ft (2737,5 kWh * 150 HUF)

2 053 125 Ft (13 687,5 kWh * 150 HUF)

Kosten für Netz-/Solaraufladung

1500 kWh × 36,9 HUF = 55 350 HUF

1237,5 kWh × 70 HUF = 86 625 HUF

Gesamt: 141 975 HUF

0 HUF

0 HUF

Jährliche Einsparungen

268 650 HUF

410 625 HUF

2 053 125 HUF

Geschätzte Installationskosten

900 000 HUF

900 000 HUF

3 000 000 HUF

Amortisationsdauer

~3 Jahre

~2 Jahre

~1,5 Jahre

Erläuterung der Berechnungen:

  • Heimladungen aus dem Stromnetz:
    • Die ersten 1.500 kWh Verbrauch werden mit 36,9 HUF/kWh (subventionierter Tarif) berechnet.
    • Der zusätzliche Verbrauch von 1.237,5 kWh wird mit 70 HUF/kWh (Marktpreis) berechnet.
  • Aufladen zu Hause mit Solarmodulen:
    • Um diesen Energiebedarf auch im Winter zu decken, ist eine Solaranlage mit einer Leistung von ca. 10 kW erforderlich.
    • Der gesamte Energiebedarf für das Laden wird vollständig durch die vom Solarsystem erzeugte Energie gedeckt, was zu Kosten von 0 HUF führt.
  • Aufladen am Arbeitsplatz mit Solarmodulen:
    • Die Anlage am Arbeitsplatz wird mit Solarmodulen betrieben und ist maximal ausgelastet, sodass die Ladekosten 0 HUF betragen.

Wichtiger Hinweis:

Die hier dargestellten Berechnungen dienen nurzu Informationszwecken. Die tatsächliche Amortisationszeit kann je nach den individuellen Gegebenheiten erheblich variieren. Installations- und Ladekosten, Fahrzeugnutzungsgewohnheiten sowie Energieverbrauch und -preise haben einen erheblichen Einfluss auf die Endergebnisse. Für individuelle Berechnungen wird empfohlen, fachkundigen Rat einzuholen.

Zusammenfassung

Die Ladekosten und wirtschaftlichen Überlegungen für Elektroautos können je nach individuellen Bedürfnissen und Umständen erheblich variieren. Das Laden zu Hause bietet eine kostengünstige Lösung, insbesondere in Kombination mit Solaranlagen, während öffentliche Ladestationen trotz höherer Kosten durch ihre Schnelligkeit und Verfügbarkeit Komfort bieten. Ladesysteme am Arbeitsplatz, insbesondere in Verbindung mit Solaranlagen, können eine ideale Lösung für Flottenbetreiber und Unternehmen sein, da sie Kosten senken und gleichzeitig die Nachhaltigkeit verbessern.

Die Installation der Ladeinfrastruktur und ihre Amortisationszeit erfordern jedoch eine sorgfältige Planung und Berechnung. Individuelle Energieverbrauchsgewohnheiten, Installationskosten und Energiepreise beeinflussen die Wirtschaftlichkeit. Daher ist es ratsam, Experten zu konsultieren, um eine maßgeschneiderte, langfristig nachhaltige Lösung zu finden, die Ihren spezifischen Anforderungen entspricht.